3 Personen reden über das Bad-Alphabet

Ein Raum viele Ansichten –

Ein Bad ist immer auch eine Frage der persönlichen Philosophie

 

Woram erkennen wir eigentlich, welches Bad wir brauchen?

Ein gutes Bad ist keine Frage des Alters. Vielmehr hat jedes Alter sein passendes Bad. Dabei können unsere drei Protagonisten Jana, Monika und Sven aus drei verschiedenen Lebenssituationen ihrem Badgefühl völlig freien Lauf lassen.

Jana ist 25 Jahre alt und hat Archäologie studiert. Nach Jahren des WG-Lebens steht nun mit dem Start ins Berufsleben der Umzug in die eigene Wohnung an. Sven, der 40-jährige Ingenieur und Familienvater baut ein Haus und muss dabei viele Vorlieben und Wünsche unter einen Hut bringen. Und Monika, 69, will nach ihrem aktiven Berufsleben das Haus im Grünen endlich so individuell gestalten, ohne auf irgend etwas Rücksicht nehmen zu müssen – außer vielleicht auf ihren Liebsten.

Jana, Sven und Monika – drei Typen, drei Ansichten, drei Arten, das eigenen Leben im eigenen Bad in die eigene Hand zu nehmen. Hier ist ihr ganz persönliches kleines
Alphabet ihrer individuellen Badwelt:

Von B wie Badplanung bis D wie Dusch-WC

 

Jana:

Das war bei mir in der kleinen Mietwohnung ja schnell erledigt. Dusche, Waschbecken und Klo. Sonst noch Fragen?

Sven:

Ich habe mir Zeit genommen fürs genau Ausmessen und dann geschaut, wo die nächste Badausstellung ist. Ich wollte ja nichts dem Zufall überlassen und vorher sehen, was ich hinterher bekomme. Der Fachberater hat uns ans Herz gelegt, das Bad in verschiedene Zonen einzuteilen. Damit sich die Familie bei Hochbetrieb trotzdem ein bisschen aus dem Weg gehen kann – und sich meine Söhne nicht dauernd ins Gehege kommen.

Monika:

Der reizende junge Herr in unserer
Badausstellung hat dafür gesorgt, dass wir jetzt eine Walk-In-Dusche habe. Ein sehr befreiendes Duschgefühl, kann ich Euch sagen. Das ewige Tür-auf und Tür-zu hat ein Ende, auch wenn es sicher
billigere Lösungen gegeben hätte. Inspiration ist schon das A und O, wenn man noch keine richtige Vorstellung davon hat, was es genau sein soll.

Jana:

Aber mal im Ernst: Dusch-WC, meine Güte – wer braucht denn sowas?

Sven:

Wir haben schon darüber nachgedacht, weil es einfach die beste Hygiene bedeutet. Es bedeutet aber auch, dass meine Rasselbande Unsinn damit anstellen kann. Man weiß ja nie. Aber ein Dusch-WC können wir uns ja auch noch nachträglich gönnen.

Jana:

Ich habe gehört, dass sogar der Sitz eine Heizung hat. Bisschen übertrieben, findet ihr nicht?

Monika:

Nein, wieso? Zeit ist kostbar – darum haben wir uns natürlich für ein Dusch-WC mit allen Schikanen entschieden. Und mit „wir“ meine ich eigentlich „ich“. Es hat eine bisschen gedauert, bis mein Mann sich für die Funktionen begeistern konnte. Aber mit der Fernbedienung, die Strahlstärke, Temperatur und noch mehr regelt, habe ich ihn irgendwann bei seiner Technikbegeisterung gepackt!

Von D wie Duschabtrennung zu F wie Freistehwanne

 

Jana:

Duschabtrennung aus Glas wäre natürlich schon was, aber das übersteigt mein Budget. Dafür hab’ ich Blümchen auf dem Duschvorhang!

Sven:

Wir sind echt froh um unser Glas und den Türmechanismus. Man kann sie nach innen und nach außen öffnen, die Beschläge sind bündig versenkt, sodass das Saubermachen überhaupt kein Problem ist. Außerdem schließt die Tür gut ab, damit nicht überall das Wasser rausläuft.

Monika:

Wie gesagt: Walk-In-Dusche. Ein breites Glaselement, gehalten von oben, das war’s. Und es ist genug Raum vorhanden, um sogar mit einem Rollstuhl unter die Dusche fahren zu können. Meinen diskreten Hocker haben wir übrigens auch besorgt, der extra für die Dusche gemacht ist. Den benutzen mein Mann und ich im Moment aber aus Prinzip noch nicht. Aber es kommt der Tag, da sind wir froh drum.

Jana:

Eine Freistehwanne – das ist wirklich ein großer Traum von mir. Das sieht man manchmal in romantischen Filmen. Andererseits ist so eine wuchtige Wanne schon eine krasse Platzverschwendung.

Sven:

Das musst Du jetzt ja sagen, wo Du nicht viel Platz hast. Aber ich kann mir fast nichts Schöneres vorstellen. Das ist wahrer Luxus! Vielleicht ergibt sich mal später die Chance, wenn die Kids aus dem Haus sind und wir andere Prioritäten setzen können.

Monika:

Wir haben zugunsten mehr freier Fläche darauf verzichtet. Aber Du hast natürlich recht, Sven. Es gibt nicht viel, was so einen erhabenen Eindruck vermittelt wie eine frei stehende Wanne. Aber ehrlich gesagt bin ich sowieso eher der Dusch-Typ, sodass Wannen für mich nicht so die große Rolle spielen.

G wie Gästebad

Jana:

Macht Ihr Witze? Mein Bad ist natürlich auch ein Gästebad. Außerdem mein Wellnessbad, mein Wohlfühlbad, mein Eins-für-alles-Bad!

Monika:

Ein gutes Gästebad zeigt dem Gast, dass man seine Anwesenheit zu schätzen weiß – und ihn nicht mit einer billigen Notlösung abspeist. Das fängt schon damit an, dass es mit Raumsparkomponenten durchaus komfortabel sein kann. Wenig Platz ist keine Ausrede dafür, im Gästebad den Bauch einziehen zu müssen!

Sven:

Ja, auch unser Gästebad hat einen Waschtisch mit schmaler Abmessung. Die Armatur hat einen seitlichen Auslauf. Das spart Platz, sieht gut aus – und funktioniert einwandfrei.

Jana:

Sich ein bisschen verbiegen zu müssen, ist doch ein tolles Workout! Diese Art von Stretching kann nicht schaden!

Von J wie jung geblieben bis K wie Keramik

Monika:

Ja, das ist genau mein Thema. Alter ist nur eine Zahl, man muss nur in jeder Lebensphase wissen, wie man mit ihr umgeht. Darum haben wir die Möglichkeiten in unserem Bad auch ganz
darauf ausgerichtet, unabhängig und selbstbestimmt zu bleiben, wenn diese Zahl ansteigt. Wir haben zum Beispiel ganz bewusst viel Platz ums WC gelassen, damit dort auch ein Behindertengerechtes Platz hat samt Halterungen und Stützen. Ich will ja dann, sollte ich mal darauf angewiesen sein, nicht deswegen ausziehen müssen. Nein:
Unser Bad ist zukunftssicher, auch und gerade, weil wir nicht jünger werden.

Jana:

Ich finde übrigens, Du siehst toll aus. Trotz oder wegen des Alters spielt da keine Rolle.

Sven:

Ich glaube auch, dass gerade das Bad ein wichtiger Faktor ist, um später ohne fremde Hilfe so zu leben, wie man möchte. Flexibel zu bleiben, ist da wichtig.

Sven:

Weiße Keramik ist gut – aber die von DIANA mit den schwarzen Komponenten ist eine großartige Alternative. Schwarz matt, sag’ ich nur.

Jana:

Wow, soviel Eleganz hätte ich Dir gar nicht zugetraut. Mein schnuckeliger Waschtisch glänzt in strahlendem Weiß. Das ist pflegeleicht und fühlt sich immer sauber an.

Sven:

Schwarze Waschtische – das war der Kompromiss mit Stil zum ansonsten voll auf die Familie ausgerichtete Ausstattung.

Monika:

Ich mag die klassische Keramik im Bad. Ich finde einfach, es gibt nichts schöneres. Ein Material, das von sich allein aus schon schön ist und es auch bleibt.

 

Von N wie Nachhaltigkeit bis O wie Oberflächenveredelung

 

Jana:

Klein heißt automatisch nachhaltiger. Ganz davon abgesehen, gibt es gerade im Bad viele Materialien, die gut rrecycelbar sind.

Monika:

Glas und Stahlemaille zum Beispiel. Damit lässt sich wieder was Neues machen.

Sven:

Es gibt sogar inzwischen Firmen, die aus alter Badkeramik und Fliesenschutt neue Ziegel fürs Bauen herstellen. Ich habe das Gefühl, da tut sich gerade eine Menge. Nachhaltigkeit im Bad ist auf jeden Fall mehr, als mit Wasser sparsam umzugehen.

Monika:

Apropos Nachhaltigkeit! Was haltet ihr von Oberflächenveredelungen?

Jana:

Oberflächenveredelung? Braucht kein Mensch! Wozu hat man gesunde Hände zum Schrubben! Und was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun?

Sven:

Also ich finde, unsere Oberflächen im Bad sind von Haus aus sehr pflegeleicht. Ich wüsste nicht, wie man das noch besser machen könnte.

Monika:

Oh doch, das geht. DIANA Clean ist so eine Beschichtung, die verhindert, dass Kalk oder Schmutz sich ablagern können. Das perlt einfach ab mit dem Wasser. Das bedeutet weniger putzen und
weniger Reinigungsmittel. Aber wenn Ihr lieber den Putzlappen schwingt – bitte schön!

P wie Pendeltür

Sven:

Haben wir, weil wir’s wirklich brauchen. Sonst wäre ständig Landunter im Bad. Die Pendeltür öffnet die Dusche nach innen und außen und schließt durch einen kleinen Schubs wie von selbst. Für die Familienbande ganz sicher unverzichtbar!

Jana:

Ich finde, wenn man gut aufpasst, dann ist ein Duschvorhang erste Wahl.

Sven:

Na, komm Du mal in unser Alter und hab zwei aufgeweckte Söhne, die das Bad oft als Nahkampfzone betrachten!

 

Q wie Qual der Wahl

 

Monika:

Um ehrlich zu sein, je mehr Möglichkeiten man hat, umso besser muss man sich klar werden, was man eigentlich will. Mit Janas Badverhältnissen im Kleinformat hätten wir über bestimmte Dinge gar nicht nachdenken müssen. Zum Beispiel Walk-In-Dusche.

Jana:

Die ist wahrscheinlich größer als mein komplettes Bad. Ich bin aber froh, dass es heute kein Problem mehr ist, für jede Situation das Richtige zu finden. Und zwar nicht nur irgendwas, sondern dass es auch dann jeweils wieder eine gute Auswahl gibt.

Sven:

Aber Monika hat schon Recht. Es ist nicht leicht, sich für etwas zu entscheiden, wenn die Vielfalt immer auch Alternativen möglich macht. Aber hey: Andersherum möchte ich’s wirklich nicht haben!

R wie Regendusche

Jana:

Ich glaube, das ist mir das Wichtigste in meinem Bad: Drunter stehen, die Augen schließen und ganz weit weg sein. Ich wüsste nicht, wie ich nach einem langen Tag ohne Regendusche wieder runterkommen sollte. Meine verstellbare Handbrause beherrscht das einwandfrei.

Sven:

Wir haben ein Duschsystem mit Wandstange. Oben Duschkopf für den Regen, außerdem separate Handbrause. So muss das!

Monika:

Mit unserem Duschboard regnet’s aber so richtig, und zwar großflächig. Dazu kommt noch die LED-Beleuchtung, die für Atmosphäre sorgt. Alles eingelassen in die Decke. Sehr chic!

 

S wie Stahlwanne

 

Monika:

Wenn Du mich fragst, das einzig Wahre: Ist hart im Nehmen, hält ewig und sieht auch nach Jahren noch aus wie am ersten Tag.

Sven:

DIANA gibt 30 Jahre Garantie auf StahlwJanan. Das ist schon ein Wort. Wir haben uns trotzdem für Acryl entschieden – und haben es nicht bereut.

Jana:

Ahh! Das ist unfair! Ich will auch eine BadewJana!

 

T wie Thermostatarmatur

 

Sven:

Aber sicher doch. Ich überlass es doch nicht dem Zufall, wie sich das Wasser in meiner WJanar anfühlt oder unter der Dusche. Punktgenau eingestellt, erlebe ich damit keine eisigen Überraschungen.

Jana:

Das ist schon komfortabel, ich hab’ mir auch eine Thermostatamatur gegönnt. Außerdem schützt sie davor, sich zu verbrühen.

Monika:

Stimmt, da gibt es so eine Absperrung, mit der das Wasser nur dann heißer wird, wenn Du ganz bewusst einen Knopf drückst. Für Menschen wie ich, die schnell frieren, eine gute Funktion.

 

U wie Urinal

 

Jana:

Das musste ja so kommen. Ich finde das total überflüssig. 

Sven:

Nun ja, es ist eben auch mehr eine Badkomponente für die Herren der Schöpfung. Als Zugeständnis für unbelehrbare Stehpinkler ist das doch gut.

Monika:

Quatsch! Es ist einfach so, dass ein Urinal die ganze Sache erleichtert, wenn man als Mann mal in dem Alter ist, indem das Aufstehen und Hinsetzen nicht mehr so ganz leicht fällt.

 

V wie Vertrauen

 

Monika:

Das mag jetzt vielleicht ein bisschen altmodisch klingen, aber gerade bei der Badberatung ist es schon sehr wichtig, dem Berater zu vertrauen. Da nützt Dir das ganze Internet nämlich nichts, wenn Dir niemand aus Erfahrung sagt, was für Dich in Deiner Lebenssituation gut ist, und was nicht. Was sich eignet, und was nicht. Eine Beratung von Mensch zu Mensch hilft, teure Fehler zu vermeiden.

Sven:

Das sehe ich ganz genauso. Denn auf die Idee, unser Bad in Sektoren einzuteilen, damit sich der Ansturm am Morgen ein bisschen entzerrt – da wäre ich ehrlich gesagt selbst nicht draufgekommen. An dieser Stelle: Danke nochmal an Herrn Müller aus der DIANA Fachausstellung!

W wie Wanne

Jana:

Etwas, wovon ich im Augenblick nur träumen kann.

Sven:

Unerlässlich, und sie muss groß genug sein. Denn nur dann passen meine zwei Jungs auf einmal rein. Zum Glück lieben sie das. Aber fragt nicht, wie es hinterher aussieht.

Monika:

Meine Mutter war eine Dusch-Skeptikerin. Sie hat immer gesagt: „Kind, richtig sauber wirst Du nur in der Badewanne.“ Und ich finde, irgendwie hat sie Recht behalten. Sich in die warme Wanne sinken zu lassen und sich dann so richtig einweichen lassen und danach abrubbeln – das ist ein wollwertiges Peeling!

 

X wie x-beliebig

 

Jana:

Ich bleibe dabei: Kleines Bad und kleines Budget muss nicht heißen, eine zwangsweise Notlösung zu akzeptieren. Vielfalt heißt eben nicht, dass etwas beliebiger wird, sondern eine reichliche Auswahl treffendere und individuellere Entscheidungen zulässt.

Sven:

Dem kann ich wirklich nichts hinzufügen!

Monika:

Ich auch nicht, treffender kann man es nicht sagen.

 

Y  wie Yogamatte

 

Monika:

Das ist genau mein Thema und steht für mich auch als Symbol, dass das Bad kein notwendiger Zweckraum ist, sondern ein Refugium für persönliches Wellness. Körperpflege und Seelenhygiene gehen für mich da Hand in Hand.

Jana:

Ich finde auch, dass man schon ein bisschen mehr von seinem Bad verlangen kann, als sich selbst sauber zu halten.

Sven:

Im Prinzip sehe ich das genauso. Und ich bewundere Dich Monika dafür, dass Du Dir diesen Anspruch bewahrt hast und jetzt auch danach lebst. Ich könnte auch ein bisschen Ruhe brauchen.

Monika:

Mach doch! Deine Söhne sind ja wohl mal in der Schule, wer verbietet Dir denn, dann mal die Matte auszurollen?

 

Z wie Zubehör

 

Monika:

Jana, was ist denn Dein wichtigstes Zubehör, wenn Du Dich in Deinem kleine Bad für den Abend zurecht machst?

Jana:

Soll ich ehrlich sein? Ein Glas kühlen Prosecco!

Sven:

Ich kann im Bad nicht ohne Musik. Darum würde ich sagen, unser Radio. Und Du, Monika?

Monika:

Wenn ich jetzt sage, der Hocker vor meinem Frisierplatz, dann oute ich mich als alte Schachtel. Aber kommt Ihr mal in mein Alter! Dann wisst Ihr es zu schätzen, sich in aller Ruhe um seine Haare und das Make-up kümmern zu können. Außerdem: Schon Sissi hat sowas gehabt – und die war als junge Kaiserin 16!

Erfahren Sie mehr

Mehr Themen rund ums Bad finden Sie im FREIRAUM Badmagazin.

FREIRAUM, das DIANA Badmagazin für Lifestyle und Design im Bad. Mit noch mehr spannenden Storys und allen DIANA Badwelten zum entdecken, nachschlagen und informieren.

Hier kostenlos bestellen >>