Fit beginnt mit dem ersten Schritt
Und selbst kleine Schritte führen zum großen Ziel

 

Ja, stimmt schon – wir sollten alle mehr Sport machen. Aber allein diese Ansage setzt uns irgendwie schon wieder unter Druck. Darum: einigen wir uns einfach auf Bewegung. Denn wer sich schon ein bisschen mehr bewegt, kann ganz schön was bewegen. Für den bewegteren Alltag bedeutet das: Fang klein an – mit dem Ausstieg an der Haltestelle vor dem eigentlichen Ziel. Mit der Treppe, die sich hinter der Geheimtür neben dem Aufzug befindet. Mit den Pedalen statt dem Motor. In der Summe ergibt das einen aktiveren Alltag, der sich fast unbemerkt als sportlich entpuppt. Und ab da kann uns nichts mehr aufhalten.

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Jogging

IM LAUFSPORT SCHAFFT ABWECHSLUNG AUSGEWOGENHEIT

 

Ein bisschen ist es beim Laufen wie mit der Ernährung: Die Mischung macht’s, denn das verhindert einseitige Belastungen und sorgt für eine ausgewogene Balance. Für den Laufsport kann das konkret bedeuten, zwischen Joggen und Walken gezielt zu variieren. Denn während Jogging tendenziell Gelenke und Bänder stärker beansprucht, entspricht das Walken – egal ob nordisch oder freestyle – gezielter Lockerung bei minimaler Belastung für den Bewegungsapparat.  Damit im Wechsel wieder Reserven frei werden, um sich gelegentlich auch mal richtig auszupowern zu können.

 

Um die Belastung beim Joggen zu minimieren, gibt es eine Reihe wirkungsvoller Tipps, mit denen nicht nur Sie, sondern auch Ihre Sehnen und Gelenke locker bleiben. Generell helfen Aufwärmübungen, den Körper aufs Joggen vorzubereiten und damit Verletzungen zu vermeiden – etwa mit Hüftkreisen, Beinschwüngen und Stretching. Beim Laufen selbst gilt: Auf die Technik kommt es an. Eine aufrechte Körperhaltung mit in etwa 90 Grad 
angewinkelten Armen, die gleichmäßig mitschwingen, ist optimal. Der Fuß sollte an der Ferse aufgesetzt und über die Sohle zum großen Zeh hin abgerollt werden. Und vor allem gilt für Anfänger: langsam, locker und auf kurzen Strecken den Körper ans Joggen gewöhnen – dann stellen sich Erfolge rasch ein, ohne dass es zu Überlastungen kommt.

Tai Chi

KAMPFKUNST GANZ OHNE GEWALT

 

Der Fluss des Lebens, die Energie des Geistes, die Kraft des Körpers – Tai Chi folgt den ganzheitlichen Lehren der Tradtionellen Chinesischen Medizin und setzt ganz auf die bewusste Selbstwahrnehmung. Es geht um Spannung und Entspannung. Um zielgerichtete Bewegungsabläufe in Harmonie mit der eigenen Atmung. Dass es sich eigentlich um eine Kampfkunst handelt, tritt dabei in den Hintergrund.
Zahlreiche Übungen folgen ganz verschiedenen Stilrichtungen – immer mit dem Ziel, das eigene Ich zu stärken.

Zum Beispiel mit einer der bekanntesten Übungen, dem Boxen: Aus breitbeinigem und festem Stand heraus die Hände zu Fäusten ballen und mit angewinkelten Armen aus Hüfthöhe  langsam nach vorne mit ganzer Spannung aus der Schulter heraus„boxen“. Dabei dreht sich die Hand, die zunächst mit den Innenflächen nach oben zeigt, einmal, sodass sie am Ende der Boxbewegung mit der Innenfläche nach unten zeigt. Bewegung mehrmals zwischen den Armen abwechseln und dabei auf fließende Abläufe achten.
 

Yoga

GYMNASTIK MIT SEELE

 

Die Wechselwirkungen zwischen Seele, Geist und Körper stehen auch im Zentrum der aus Indien stammenden Lehre des Yoga. Dabei gibt es grundsätzlich wieder eine Reihe von Unterarten, die den Körper mal mehr und mal weniger strapazieren. Diese Mischung aus Meditation, Gymnastik und geistiger Fokussierung hat ihre positive Wirkung bereits vielfach wissenschaftlich belegen können – bis hin zu organischen 
Veränderungen im Gehirn.

Eine der am weitesten verbreiteten Übungen ist „Der herabschauende Hund“. Dazu begibt man sich auf Knien in den sogenannten Vierfüßlerstand. Die Arme stehen gerade von den Schultern zum Boden, die Hände ruhen flach auf dem Untergrund. Die Mittelfinger zeigen nach vorne. Aus dieser Haltung heraus wird nun langsam das Gesäß nach oben gedrückt, während die Fersen im Fluss der Bewegung Richtung Boden gehen. Dabei darauf achten, dass der Rücken gerade bleibt. Auch die Annäherung an diese Figur ist bereits eine gelungene Übung. Neben der Stärkung nahezu sämtlicher Muskelpartien löst „Der herabschauende Hund“ Verspannungen und lindert Rückenschmerzen, baut Stress ab und macht den Kopf frei.

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