Wasserkugeln im DIY-Verfahren –

Rezept für plastikfreien Wassergenuss

 

Der Transport von Wasser in kleinen Einheiten hängt heute zum überwiegenden Teil am Plastik, zu kleinerem Teil am Glas. Dabei gibt es eine Alternative, die keine Ressourcen verbraucht und Wasser trotzdem transportfähig hält: essbare Wasserkugeln. Ihre Stabilität erhalten sie durch eine Gel-Hülle – bislang in erster Linie vom Bubble-Tea bekannt. Die knackige Hülle der kleinen Kügelchen macht dabei durch ein besonders spannendes Mundgefühl vor allem Spaß.

So kann man auch Flüssigkeiten in größeren, mundgerechten Einheiten in eine Gelhülle auf Basis von Algen einschließen. Das Beste: Der Rohstoff Alge wächst ohne Dünger oder Süßwasserverbrauch und ist daher besonders nachhaltig und ressourcenneutral. Wie gut das in der Praxis funktioniert, hat der London Marathon von 2019 gezeigt: Damals hat der Einsatz von Wasserkugeln mehr als 200.000 Plastikflaschen eingespart. Der Verzehr der Kugeln ist geschmacksneutral, die Hülle löst sich rückstandslos auf.

Doch kann ich mir diesen Genuss auch einfach nach Hause holen?! Ja klar! Mit diesem einfachen Rezept: 

Zutaten & Equipment

  • 1 Teelöffel Natriumalginat
  • 1 Esslöffel Kalziumlaktat
  • 2 Liter Wasser
  • Handrührgerät
  • Schneebesen
  • 2 Schüsslen

 

Zubereitung

  1. Etwa einen halben Liter Wasser in einer Schüssel mit dem Natriumalginat für etwa eine Minuten mittels Handrührgerät aufmixen. Dabei wird die Flüssigkeit milchig und dickt leicht an. Vor dem nächsten Arbeitsschritt die Lösung eine Viertelstunde stehen lassen. Dabei wird sie wieder klar.
  2. Das restliche Wasser in eine zweite Schüssel geben und mithilfe des Schneebesens das Kalziumlaktat darin einrühren.
  3. Nun entnehmen Sie einen Esslöffel der Natriumalginat-Lösung und tauchen den Löffel in die Kalziumlaktat-Lösung. Wenn Sie den Esslöffel vorsichtig in die Lösung abgesenkt haben, vollführen sie mit ihm eine Drehbewegung. Die entstandene Wasserperle ist stabil und kann nun in einem Gefäß aufbewahrt werden.

 

Im Mund fühlt sich die Wasserperle gewöhnungsbedürftig an und schmeckt weitgehend – nach Wasser. Der Kern ist flüssig. Sie sollten die Trinkwasserkugeln noch am gleichen Tag aufbrauchen, weil durch die Lagerung auch der Kern nach und nach geliert. Das ist zwar nicht schädlich, hat aber weniger mit Trinken als mit Essen zu tun.

Entdecken Sie den ganzen Beitrag in unserem DIANA Badmagazin Freiraum auf Seite 52-53.

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