Aus alt wird Lieblingsort:
So gelingt die Badsanierung
Ein neues Bad beginnt mit den richtigen Fragen
Manchmal ist es offensichtlich: Fliesen, Keramik und Armaturen haben ihre besten Jahre hinter sich. Manchmal ist das Bad eigentlich noch ganz in Ordnung – und passt trotzdem nicht mehr zum Leben.
Die Dusche ist zu klein. Stauraum fehlt. Die Badewanne wird kaum noch benutzt. Morgens stehen sich mehrere Familienmitglieder gegenseitig im Weg. Oder ein hoher Einstieg, der früher kein Thema war, wird zunehmend unbequem.
Eine Badsanierung ist deshalb viel mehr als eine optische Verjüngungskur. Sie bietet die seltene Gelegenheit, einen vertrauten Raum noch einmal ganz neu zu denken.
Und dabei sollte die erste Frage nicht lauten: Welche Fliesen gefallen uns?
Sondern: Wie möchten wir unser Bad in Zukunft nutzen?

Erst den
Alltag planen,
dann das Bad
Ein Familienbad muss andere Aufgaben erfüllen als ein Bad für zwei. Im kleinen Gästebad zählt jeder Zentimeter. Wer gerne lange badet, wird anders planen als jemand, der morgens hauptsächlich schnell unter die Dusche möchte.
Deshalb lohnt es sich, vor der eigentlichen Produktauswahl ein kleines persönliches Anforderungsprofil zu erstellen.
Wie viele Personen nutzen das Bad? Wie viel Stauraum wird benötigt? Soll eine Badewanne bleiben? Wäre eine großzügigere Dusche im Alltag wichtiger? Brauchen zwei Personen gleichzeitig Platz am Waschtisch? Und wie komfortabel soll das Bad in zehn oder zwanzig Jahren noch sein?
Aus diesen Antworten entsteht die Grundlage der Planung.
→ Interner Link: Dusche oder Badewanne?

WAS BLEIBT – UND WAS DARF GEHEN?
Nicht jede Badsanierung muss automatisch bedeuten, dass der gesamte Raum entkernt wird.
Sind Grundriss, Anschlüsse und Ausstattung grundsätzlich sinnvoll, kann eine gezielte Modernisierung bereits viel verändern. Neue Armaturen, ein neuer Waschtisch mit passendem Möbel, Spiegel und Beleuchtung oder eine zeitgemäße Duschlösung können dem Raum einen vollkommen neuen Charakter geben.
Anders sieht es aus, wenn die Aufteilung grundsätzlich nicht mehr funktioniert. Wer ohnehin Leitungen, Entwässerung oder Elektroinstallation verändern muss, sollte die Gelegenheit nutzen und den gesamten Grundriss hinterfragen.
Das gilt besonders dann, wenn eine bodenebene Dusche gewünscht wird oder das Bad künftig komfortabler und möglichst schwellenarm gestaltet werden soll.
→ Interner Link: Barrierefreiheit: Umbau oder Sanierung?

Kleine Bäder
können groß
herauskommen
Ein gutes Bad ist keine Frage der Quadratmeter.
Gerade auf kleinen Grundrissen kommt es darauf an, Flächen sinnvoll zu nutzen. Kompakte Keramik kann wertvolle Zentimeter gewinnen. Passende Badmöbel schaffen Stauraum dort, wo er gebraucht wird. Große Spiegel und transparente Duschabtrennungen lassen den Raum offener erscheinen.
DIANA bietet dafür unter anderem kompakte Keramiklösungen. Bei der DIANA S100 Kompakt Keramik beträgt die WC-Ausladung beispielsweise lediglich 485 beziehungsweise 500 mm, je nach Ausführung. Auch kompakte Waschtische und Handwaschbecken stehen zur Verfügung.
→ Interner Link: DIANA Badkeramik

Dusche und Wanne neu denken
Bei einer Sanierung lohnt es sich besonders, Gewohnheiten zu hinterfragen.
Steht eine große Badewanne im Raum, obwohl eigentlich jeder duscht? Dann kann der gewonnene Platz möglicherweise für eine großzügige Dusche genutzt werden.
Wird dagegen regelmäßig gebadet – beispielsweise mit kleinen Kindern oder einfach, weil die Wanne zum persönlichen Entspannungsritual gehört – wäre es schade, sie nur aus gestalterischen Gründen zu streichen.
Und wenn der Raum groß genug ist, muss die Entscheidung vielleicht gar nicht zwischen Dusche und Wanne fallen.
→ Interner Link: Dusche oder Badewanne? Die Entscheidungshilfe
Materialien sind mehr als eine Stilfrage
Keramik, Stahl-Emaille, Acryl, Mineralguss, Glas, Metall und unterschiedliche Möbeloberflächen bestimmen nicht nur, wie das neue Bad aussieht. Sie beeinflussen auch Haptik, Pflege und Alltagstauglichkeit.
Deshalb lohnt sich vor der Auswahl ein genauerer Blick auf ihre jeweiligen Eigenschaften.
→ Interner Link: Materialkunde fürs Bad
Heute schon an morgen denken
Ein Bad wird normalerweise nicht für zwei oder drei Jahre gebaut. Eine gute Planung berücksichtigt deshalb nicht nur den aktuellen Lebensabschnitt.
Bodenebene Duschlösungen, ausreichende Bewegungsflächen und komfortabel erreichbare Produkte können heute angenehm sein und später noch wichtiger werden.
Das bedeutet nicht, ein Bad vorsorglich wie ein Pflegebad einzurichten. Im Gegenteil: Komfort und gutes Design können hervorragend zusammenpassen.
→ Interner Link: Barrierefreiheit: Heute schon an morgen denken
Zum Schluss kommt der Stil
Wenn Grundriss, Nutzung und Funktionen geklärt sind, beginnt der Teil, bei dem aus einem Badezimmer das eigene Badezimmer wird.
Rund oder eckig? Weiß oder Farbe? Holz oder eine ruhige matte Oberfläche? Chrom, Schwarz matt oder Edelstahlfinish?
Gerade Armaturen und Accessoires können dabei wie die verbindenden Elemente eines Badkonzepts wirken.
→ Interner Link: DIANA Armaturen: Materialien, Formen und Oberflächen



